Die ersten deutschen Kritiken zu AvP:R sind im Netz aufgetaucht. Das Spielemag
gamona zieht ein positives Fazit zu AvP:R und beschreibt des Film als schnörkellos mit kein bisschen langeweile. Der Artikel ist außerdem sehr ausführlich mit einigen Spoilern, also aufgepasst beim lesen.
Die Storyzusammenfassung der Fortsetzung verrät hingegen: Isolierte Schauplätze sind passé, statt enger Räume und weniger Protagonisten legen die unliebsamen Besucher eine ganze Stadt in Schutt und Asche. Fans des Krawallkinos wird das sicherlich ansprechen, Nostalgiker können sich die Eintrittskarte aber sparen: Von der einstigen Mystik der Kreaturen, ihrer majestätischen Kraft, den spannenden Szenarien und der beklemmenden Angst der Originale ist nichts geblieben – hier zählt nur, was dem Auge gut tut.
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Eien anständige Kritik gibt es auf
Monsterandcritics.de, in welcher der Film gut zwar nicht im den Himmel gelobt wird, aber durchaus einige Lorbeeren erhält:
Die menschlichen Darsteller, darunter John Ortiz, der zuletzt in 'American Gangster' einen Auftritt hatte, dienen trotz beabsichtigter Referenzen an die 'Alien'-Klassiker nur als identifikatorisches Hilfsmittel, um dem Zuschauer angesichts des tricktechnischen Treibens noch den einen oder anderen Bezugspunkt zu geben. Letztlich, und damit wird die Fortsetzung nahtlos an Teil eins anschließen, macht das Duell zweier außerirdischer Rassen auf irdischem Territorium den Reiz des Actionspektakels aus, dessen Anspruch sich auf die Ausgestaltung der Kampfszenen konzentriert. Die menschliche Spezies wird dabei - wie unweihnachtlich - nicht allzu wichtig genommen. Aber vielleicht erkennt sich so manch ein Zuschauer ja in dem wackeren außerirdischen Einzelkämpfer wieder, der mit von Alien-Blut zerfressenem Gesicht und wohl auch deshalb verdammt schlechter Laune nicht mit sich spaßen lässt und derart kräftig austeilt, dass man meinen könnte, er kämpfe tatsächlich für eine bessere Welt. Aber diese Deutung ist wohl nur dem frohen Weihnachtsfest geschuldet.
Zur gesamten Kritik
Nicht ganz so positiv fällt das Schlussfazit von Moviemaze aus, mit nur 50% wurden die Erwartungen des Kritikers an den Film nicht erfüllt.
Es heißt meist nichts Gutes, wenn der Verleih dafür sorgt, dass die Presse Filme nicht vorab zu sehen bekommt. Zu groß scheint die Angst vor schlechter Kritik auch bei Aliens vs. Predator 2 gewesen zu sein, doch im Gegensatz zu einem richtig miesen Streifen, trifft es die Fortsetzung der Franchise-Kombination noch härter: Der Film ist einfach nur belanglos!
Zur Kritik auf Moviemaze
Eine weitere negative Kritik ist bei den Kollegen von
Filmstarts.de zu finden. Mit 4/10 Punkten erhält der Film eine noch schlechte Wertung als bei
Moviemaze. Auch hier verspricht der Text nichts Gutes:
Ridley Scott, James Cameron, David Fincher, John McTiernan... und die Brothers Strause. Wer hier ein Paradoxon erkennt, hat auch gleich entlarvt, was bei „Aliens Vs. Predator 2“ schief gelaufen ist. Das Alien-Franchise hatte sich nach zwei Meisterwerken (Alien, Aliens) und zwei eher mittelmäßigen Fortsetzungen (Alien 3, Alien - Die Wiedergeburt) totgelaufen. Findig wie Hollywood ist, wurde die Reihe einfach mit einem bei den Fans enorm beliebten Alien-Monster (Predator) gekreuzt und fertig war Alien Vs. Predator, der bei den Anhängern beider Lager furchtbar heftig umstritten war, aber sein Geld einspielte.
Zur Kritik
Auch in der Schweiz ist der Film zu Weihnachten angelaufen und auch hier sind die Kritiken nur mäßig bis schlecht. Die Website
OutNow.ch hatte auch keine schönen Worte für AvP:R über:
Obwohl die Alien wie auch die Predator zu den absoluten Kultmonstern gehören -- was hier geboten wird, schreit zum Himmel. Da kommt keine Sekunde die Spannung oder die Qualität auf welche Aliens bieten konnte. Die düsteren, relativ blutleeren Actionsequenzen werden sprichwörtlich in verwackelten Grossaufnahmen und Dauerregen ersäuft, während stupide und belanglose Dialoge die gesichtslosen Protagonisten kaum interessanter machen. Über die ganze Spielzeit hinweg hampelt sich die Handlung von einer zusammenhangslosen Actionsequenz in die nächste, während diese wiederum an eine plakative Kopie von Resident Evil 2 erinnern. Meine Empfehlung: spart euch euer Geld, hofft, dass es kein Alien vs. Predator 3 gibt und, falls ihr den Film doch sehen wollt, wartet auf den Extended Unrated Director's Cut, dort macht die Handlung mit den herausgeschnittenen Szenen womöglich mehr Sinn.
Zur Kritik
Eien Kritik, welche mehr einer Filmbeschreibung ähnelt, ist auf
Kino.de zu finden. Ein richtiges Fazit gibt es nicht - aber immerhin scheint der Film bei den Zuschauern anzukommen. Immerhin 250 Zuschauer empfehlen den Film bisher.
Der Kult erreicht ein neues, nie gesehenes Level in der Fortsetzung und Weiterführung des Kampfs auf Leben und Tod der berühmten außerirdischen Kreaturen. Als ein Predator-Raumschiff in der Nähe einer Ortschaft in Colorado abstürzt, brechen hungrige Aliens und das Predalien aus - und machen den Predators den Garaus.
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